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Die Antworten auf die offenen Fragen im Video

Hallo,

im Video habe ich im Zusammenhang mit einem Funnel ein paar Fragen aufgeworfen. Die Antworten darauf erhalten Sie hier:



Muss ich programmieren können, um eine Webseite zu erstellen?

Nein! Das ist im Allgemeinen heute nicht mehr nötig. Sie müssen auch nicht HTML, CSS, PHP, oder JavaScript (die „Internet-Programmiersprachen"), beherrschen. Es gibt Werkzeuge, die bedienen Sie wie ein Textverarbeitungsprogramm, beispielsweise wie Microsoft Word. Sie arrangieren Texte, Bilder und Videos, wie sie möchten. Beim Speichern wird dann eine Webseite erstellt. Damit alle Seiten das gleiche Aussehen haben, können Sie Vorlagen erstellen, in die dann der Inhalt eingebunden wird.

Erst, wenn Sie spezielle Aufgaben lösen wollen, wie beispielsweise das Erstellen eines Formulars und die Übernahme der eingegebenen Daten in Ihre Datenbank, dann sind weitere Kenntnisse erforderlich.

Welche 6 Fragen muss Ihre Webseite einem Besucher beantworten, dass er bei ihnen seine Mailadresse hinterlässt?

Etwa 80% aller Nutzer, die eine Webseite besuchen, wollen mit Hilfe von Informationen aus dem Internet ein Problem lösen. Das wurde von Online-Marktforschungs-Institute mehrfach ermittelt. Da man in den allermeisten Fällen davon ausgehen kann, dass der Besucher schon einige Webseiten gesehen hat, bevor er auf Ihrer Webseite „landet“, möchte er innerhalb kürzester Zeit erkennen, ob er auf meiner Webseite findet, was er sucht, oder ob er weitersuchen muss.

Deshalb ist die erste Frage, die eine Webseite schnellstmöglich beantworten muss:
„Bin ich hier richtig?“

Hier wird also sein Problem angesprochen. Die nächste Frage betrifft die vorgeschlagene Lösung. Da häufig mehrere Wege zum Ziel führen, möchte der Besucher schnell wissen, ob die auf dieser Webseite gezeigte Lösung für ihn umsetzbar ist.

Deshalb ist die zweite Frage, die eine Webseite schnellstmöglich beantworten muss:
„Gibt es hier eine praktikable Lösung für mein Problem?“

Beispiel: Eine alleinerziehende Mutter mit 2 Kindern möchte ihr Geld über das Internet verdienen, weil sie sich dann die Zeit frei einteilen und jederzeit für die Kinder da sein kann. Wenn auf der besuchten Seite ein einwöchiger Lehrgang mit persönlicher Anwesenheit in einer 400 km entfernten Stadt für 2500 € angeboten wird, ist das für sie eine nicht praktikable Lösung (zu teuer, keine Kinderbetreuung).

Wenn aber beispielsweise ein Video-Lehrgang mit persönlicher Betreuung über Skype (Telefon-Software mit Videofunktion) zu einem Preis von 200 € angeboten wird, wäre das für unsere alleinerziehende Mutter durchaus praktikabel. Wann sie die Videos anschaut, entscheidet sie. Und die Termine mit ihrem persönlichen Betreuer kann sie zu jeder Zeit vereinbaren. Außerdem kann sie ihrem Betreuer jederzeit eine E-Mail schreiben, die innerhalb von 24 Stunden beantwortet wird.

Deshalb ist die dritte Frage, die eine Webseite beantworten muss:
„Wie sieht die Lösung konkret aus?“

Wenn der Besucher die Lösung prinzipiell akzeptiert, stellt er sich spätestens bei der Bezahlung die Frage, ob er denn die versprochene Leistung (hier einen Lehrgang) auch erhält. Erstens gibt es kein Geschäft, in welches er gehen kann, wenn es Probleme gibt. Und Zweitens gibt es auch Abzocker im Internet.

Deshalb ist die vierte Frage, die eine Webseite beantworten muss:
„Kann ich dem Anbieter vertrauen?“

Ist das nicht der Fall, ist das Vertrauen nicht vorhanden und es kommt zu keinem Kauf. Aber es stehen noch weitere Fragen:

  • Verstehe ich das, was mir in dem Lehrgang erzählt wird?
  • Braucht man irgendwelche Voraussetzungen?
  • Gibt es versteckte Kosten? Welchen Abschluss erhalte ich?

Alle diese Fragen sollte eine Webseite beantworten. Das entspricht der normale Vorwands- und Einwands-Behandlung, die in jedem Verkaufsgespräch erfolgt.

Die nächste Frage wird von der überwiegenden Anzahl von Webseiten nicht beantwortet, obwohl sie sehr wichtig für den Kauf-Abschluss ist. Sie führt meinem Interessenten vor Augen, dass sein Problem ungelöst bleibt und welche weiteren Probleme daraus resultieren.

Deshalb ist die fünfte Frage, die eine Webseite beantworten muss:
„Was passiert, wenn ich nicht aktiv werden?“

Die meisten Webseiten-Ersteller unterlassen dieses „Salz-in-die-Wunde-streuen“, weil die denken, den Interessent zu verschrecken. Aber es erhöht die Kauf-Rate enorm.

Sobald mein Interessent entschieden hat, dass er mein Angebot annehmen möchte, muss er wissen, wie es weitergeht. Leider lassen ihn viele Webseiten „im Regen stehen“.

Deshalb ist die sechste und letzte Frage, die eine Webseite beantworten muss:
„Was soll ich als nächstes tun?“

Am besten ist es, dem Interessen Schritt für Schritt durch den Bezahlprozess zu führen. Und danach nicht vergessen, ihm zu zeigen, wie er seine gekauften Leistungen erhält. Mir ist es hin und wieder passiert, dass ich nach dem Bezahlen einer Dienstleistung im Internet nicht wusste, wie ich in den Genuss meines soeben erworbenen Produktes kommen kann.

Da heute die Zahlung und die Auslieferung eines Produktes durch professionelle Unternehmen abgewickelt werden, tritt dieses Problem immer seltener auf.

Wie können Sie rechtlich sauber an eine Mailadresse gelangen, ohne 2000 € Abmahngebühr zu zahlen?

Dafür gibt es das Double-Opt-In-Verfahren. Weitere Informationen darüber erhalten Sie hier.

Welche Video-Software ist für welche Marketing-Aufgabe besonders geeignet?

Es hat sich gezeigt, dass Videos extrem nützlich sind, bestimmte Sachverhalte zu verdeutlichen und um die Konversionsrate (der Prozentsatz, der den Lead-Magnet abruft) kräftig nach oben zu treiben. Heutzutage ist jede Smartphon der mittleren Preisklasse geeignet, ein Video aufzunehmen und ins Internet zu stellen.

Allerdings muss der Rohentwurf des Videos häufig nachbearbeitet werden. Das betrifft meist den Titel, Helligkeit und Farbintensität, allgemeine Text-Hinweise im Video, Musikunterlegung, Zoomen sowie Überblendungen und vieles mehr. Und dann muss das Video in ein Format exportiert werden, dass die Player-Software auf der Webseite auch wiedergeben kann.

Um diese Aufgaben zu lösen, habe ich in den letzten Jahren häufig mit Magix Video deluxe gearbeitet. Seit geraumer Zeit bin ich aber zu Camtasia gewechselt. Dieses Programm kann auf sehr einfache Weise Bildschirm-Videos aufnehmen. Die Firma TechSmith, welche Camtasia programmiert hat, bietet auch SnagIt an. Damit kann man sehr einfach Videos vom Bildschirm abfilmen. Aber auch das Abfotografieren von Bildschirminhalten ist damit sehr einfach möglich. Auch Webseiten, die sich über mehrere Bildschirminhalte erstrecken, kann man damit sehr einfach kopieren.

Hin und wieder ist es notwendig, dass man die verschiedenen Videoformate ineinander umwandelt. Dazu habe ich mir die Software Video Converter Ultimate zugelegt.

Aber es gibt auch kostenlose Angebote im Netz. Dazu liegen aber keine Erfahrungen meinerseits vor. Windows bringt den Windows Movie Maker mit, der für einfache Aufgaben geeignet ist. Weiterhin habe ich durch eine einfache Google-Suche Software mit den Namen Shotcut, Da Vinci Resolve und Lightworks gefunden.

Eine spezielle Software zum schnellen Erstellen von VSLs ist EasyVSL. Damit kann in sehr kurzer Zeit ein VSL (Video Sales Letter) erstellt werden. VSL sind die Videos, in welchen eine Power-Point-Präsentation mit Textfolien abläuft, die zeitgleich vorgelesen wird. Das ist für Menschen gut, die Probleme vor der Kamera haben oder sich keinen Text merken können. Es hat sich gezeigt, dass sich die Konversionsrate von solchen Videos nicht signifikant von Real-Videos unterscheidet.

Zuletzt möchte ich noch zwei spezielle Software-Arten erwähnen: Toonly und Doodly. Mit Doodly kann man einen Film erstellen, bei dem eine Hand nach und nach ein Comic zeichnet. Auch kann man selbst erstellte Zeichnungen von dieser Hand zeichnen lassen.

Und mit Toonly kann man komplette Trickfilme selbst gestalten. Eine sehr preisgünstige Alternative zu einem Trickfilm, den man in Auftrag gibt. Für die letzten drei Empfehlungen ist allerdings die Beschreibung in Englisch. Das macht dem einen oder anderen die Einarbeitung etwas schwierig.

Ach so, einen letzten Tipp habe ich noch: Pressplay. Damit kann man Videos mit Formularen erstellen, die in Abhängigkeit der Eingabe verschiedene Videos abspielen. Sozusagen ideal zum Segmentieren. Die eingegebenen Daten können an den eigenen Autoresponder übermittelt werden.

Was muss ich denn auf meiner Webseite anbieten, dass mir ein Besucher die Mailadresse gibt?

Man braucht dazu einen Lead-Magnet. Was das ist und wie Interessenten auf ihn aufmerksam werden, steht in meinem Buch "Die 12 tödlichsten und teuersten Fehler, die Experten wie Trainern, Coaches und Beratern beim E-Mail-Marketing niemals unterlaufen dürfen".

Die Infos finden Sie im Abschnitt „Wo bekomme ich denn die E-Mail-Adressen der Interessenten her, die mehr Informationen von mir haben möchten“.

Muss ich die Emails für jeden einzelnen Interessenten von Hand verschicken?

Das geschieht mit einer Auto-Responder-Software. Was das ist und wie sie funktioniert, steht in meinem Buch "Die 12 tödlichsten und teuersten Fehler, die Experten wie Trainern, Coaches und Beratern beim E-Mail-Marketing niemals unterlaufen dürfen".

Die Infos finden Sie im Bonus-Abschnitt „Wie werden denn eigentlich über 1,5 Jahre die E-Mails verschickt?“.

Welche Inhalte schicke ich denn nach dem Erhalt der Mailadresse an meine Interessenten?

Mehr ausführliche Informationen dazu finden Sie in meinem Buch "Die 12 tödlichsten und teuersten Fehler, die Experten wie Trainern, Coaches und Beratern beim E-Mail-Marketing niemals unterlaufen dürfen".

Die Infos finden Sie im Bonus-Abschnitt „Fehler 6: Zu viel Werbung in den Mails“.

Was sind die Traffic-Quellen und wie kann ich diese dazu nutzen, um Interessenten auf meine Webseite zu lotsen?

Es ist tatsächlich so: Wenn Ihre Website fertig ist, dann sollte sie vielen interessierten Besuchern gezeigt werden. Dazu müssen Sie diese auf ihre Seiten aufmerksam machen.

Prinzipiell gibt es drei Wege:

  • PPC-Werbung schalten
  • SEO betreiben
  • Content-Marketing

Wie funktioniert PPC (Pay per Click)-Werbung? Sie erstellen eine Anzeige, die bei der Eingabe von bestimmten Suchworten in Suchmaschinen (Google, Bing usw.) erscheint. Klickt ein Nutzer auf ihre Anzeige, landet er auf eine Ihrer Webseiten. Dort sollte ein möglichst großer Teil der Besucher ihren Leadmagnet abrufen und dabei seine E-Mail-Adresse hinterlassen. Bei dieser Art der Werbung bezahlen Sie nicht das Einblenden Ihrer Anzeige, sondern nur, wenn ein Nutzer sie anklickt. Mit dieser Art von Werbung kommen Sie sehr schnell, quasi über Nacht, zu Besuchern. Der wichtigste Anbieter dieser Art von Werbung ist Google mit seinem Google AdWords-Programm.

Wenn Sie SEO (Search Engine Optimization) nutzen, dann machen Sie Ihre Webseite „für Google interessant“, und interessante Webseiten werden von Google bei bestimmten Suchanfragen kostenlos an der obersten Stelle platziert. Google verwendet interne Richtlinien, die festlegen, wann eine Webseite „sehr gut“ ist. Wenn Sie das geschafft haben, dann brauchen Sie kein Geld mehr für PPC-Werbung auszugeben, denn dann steht ihre Webseite automatisch ganz oben. Allerdings ist das sehr kompliziert und dauert lange. Spezielle SEO-Agenturen bieten diese Dienstleistung an. Aber die sind nicht ganz billig.

Ein dritter Weg ist Content-Marketing. Sie verfassen Artikel, die Ihre Zielgruppe interessiert, und veröffentlichen diese in Foren, sozialen Netzwerken (z.B. Facebook oder Xing) oder als Video (Youtube). Auch Podcasts (Audio-Dateien, etwas zum Anhören) können über die entsprechenden Kanäle verbreitet werden. In diesen findet man Links zu ihren Webseiten, wo weitergehende Informationen zu finden sind.

Kann ich meinen Interessenten in den Mails Fragen stellen und wie werden diese beantwortet?

Wenn Sie Ihre Leser mit genau den Informationen versorgen möchten, die sie brauchen, dann müssen Sie diese segmentieren.

Beispiel: In der E-Mail-Serie eines Fitness-Studios wird das Alter des E-Mail-Inhabers abgefragt. Psychologen haben herausgefunden, dass bis 40 Jahren die körperliche Attraktivität der Trainierenden im Vordergrund steht, danach die Aufrechterhaltung der Gesundheit. Auch reagiert der Körper ab 40 Jahren anders auf die Belastungen.

Abhängig vom Alter werden dann die Fitness-Tipps in den E-Mails ausgewählt.

Eine weitere Möglichkeit wäre noch die Unterscheidung nach dem Geschlecht, weil sich die Fitness-Ziele von Männern und Frauen wie auch die Körperreaktionen auf die Fitness-Belastung ebenfalls unterscheiden.

In diesem Beispiel wurden die Daten während eines Probetrainings abgefragt. Online wird dies durch die Nutzung von Formularen realisiert. Sie schicken Ihren Abonnenten eine E-Mail mit einem Link zu einer Webseite, die ein Formular beinhaltet. Für die Formularerstellung gibt es spezielle Software.

Um diese Formulare zu erstellen und dann die eingegebenen Daten in Ihrer Autoresponder-Software zu übertragen, um die E-Mails zielgerichtet zu versenden, brauchen Sie tiefere Kenntnisse in der Programmierung.

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